Günther Fischer   ARCHITEKTUR

Entwerfen vs. Planen

1. Technokratische Entwurfsmodelle als Sackgasse

Als in den 60er- und 70er-Jahren des vorigen Jahrhunderts im Rahmen der allgemeinen Rationalisierung und Industrialisierung des Bauwesens begonnen wurde, auch die Arbeit der Architekten mit wissenschaftlichen Methoden zu untersuchen, wurde meist an die anglo-amerikanische Tradition des Operation Research, der Untersuchung von Planungsprozessen, angeknüpft. Horst Rittel, Dozent der ehemaligen Hochschule für Gestaltung in Ulm (HfG) und Professor in Berkeley und Stuttgart mit dem Schwerpunkt Planungstheorie, bezeichnete die dort entstandenen Modelle als „Systemansatz der ersten Generation“1. Deren gemeinsames Kennzeichen sei die Vorstellung, dass der Planungsprozess 1. aus einer linearen Abfolge einzelner Schritte von A nach B bestünde und dass sich diese Schritte 2. separieren und dann einzeln analysieren und beschreiben ließen, beispielsweise: „Problemverständnis — Informationssammlung — Informationsanalyse — Entwicklung von Lösungsvarianten — Bewertung der Lösungen — Entscheidung“2. Ähnliche Abfolgen fanden sich im Handbuch des englischen Architektenverbands Architectural Practice and Management Handbook (1965): „Phase 1, assimilation (Informationen sammeln und ordnen); Phase 2, general study (Untersuchung der Probleme und mögliche Lösungen); Phase 3, development (Entwicklung und Durcharbeitung der ausgewählten Lösung); Phase 4, communication (Besprechung der Lösung mit den Auftraggebern)“3. Später veröffentlichte der gleiche Architektenverband auch noch eine detailliertere Liste mit zwölf aufeinander folgenden Schritten, die dann schon in weiten Teilen den Leistungsphasen der zur gleichen Zeit entwickelten HOAI (damals noch GOA) ähnelten: Grundlagenermittlung — Vorplanung — Entwurfsplanung — Genehmigungsplanung — Ausführungsplanung — etc.

2. Der ‚bösartige‘ Charakter architektonischer Entwurfsaufgaben

Schon bald stellte sich jedoch heraus, dass beide Grundannahmen, sowohl die lineare Abfolge als auch die klare Trennung in Einzelschritte mit der komplexen Realität des Planungsprozesses wenig zu tun hatten. Oder präziser gesagt: Es gibt durchaus Planungsprobleme, die sich auf diese Art und Weise lösen lassen — Rittel nennt sie „zahme“ oder „gutartige“4 Probleme –, aber die architektonische Planung oder die komplexen gesellschaftlichen Probleme, auf die sich Rittel vorrangig bezieht, zählen nicht dazu. (Und es ist eines der großen Probleme der Zunft, dass viele Architekten nach wie vor versuchen, architektonische Aufgaben wie ‚zahme‘ Probleme zu lösen). Rittel erläutert den Unterschied zwischen ‚zahmen‘ und — wie er es nannte — „bösartigen“5 Problemen in zehn Punkten, die hier in der Zusammenfassung von Christian Gänshirt wiedergegeben werden: „Für ‚bösartige‘ (wicked) Probleme (die er an anderer Stelle auch ‚verzwickte‘ (tricky) Probleme nennt), gebe es keine definitive Formulierung der Aufgabe und ebenso wenig eine definitive Lösung, die Lösungen seien nicht richtig oder falsch, sondern bestenfalls gut oder schlecht, meist nur besser oder schlechter. Es gebe weder eine unmittelbare noch eine endgültige Möglichkeit, die Qualität einer Lösung zu überprüfen, und es gebe nur einen Lösungsversuch — große öffentliche Bauwerke beispielsweise seien irreversibel. Jedes ‚bösartige‘ Problem sei daher einzigartig. Zugleich hätten die Planer kein Recht, unrecht zu haben, sie seien vielmehr für die oft weittragenden Konsequenzen ihres Handelns verantwortlich. Jedes ‚bösartige‘ Problem könne als Symptom eines anderen Problems betrachtet werden, nie könne man sicher sein, das Problem auf der richtigen Betrachtungsebene anzugehen, nicht nur ein Symptom zu kurieren statt das Problem an seiner Wurzel zu packen. Für diese Art von Problemen gebe es mehrere oder viele Erklärungen, und die Wahl der Erklärung bestimme die Art der Problemlösung.“6

Von einer solchen umfassenden Kritik damaliger Planungstheorien ausgehend entwickelte Rittel in seinem Aufsatz Die Denkweise von Planern und Entwerfern7 ein wesentlich komplexeres Modell des Planungsprozesses, das vor allem das Problem der ständigen Rückkopplung berücksichtigte (Abb. 6). Später kam Jürgen Joedicke, an Rittel anknüpfend, in seinem Buch Angewandte Entwurfsmethodik für Architekten8 ebenfalls zu einer differenzierteren Darstellung des Entwurfsprozesses (Abb. 7). Auch Brian Lawson baute in seinem Grundlagenwerk How Designers Think. The design process demystified auf der Kritik Rittels auf, wobei er genauer zwischen design problems, design solutions und design process9 unterschied (Design hier in der englischen Bedeutung „Entwurf, Gestaltgebung“ benutzt).

  • Design problems: Wer einen Entwurf beginnt, kann nie wissen, auf welche Probleme er stoßen wird. Viele werden erst sichtbar, wenn die ersten Lösungsansätze erarbeitet worden sind, weil Unklarheit über die Fakten, die Prioritäten oder sogar über die konkreten Zielvorstellungen herrscht. Was der Bauherr tatsächlich mit der Äußerung meint, das Gebäude solle sich „städtebaulich in die Umgebung einpassen“ oder eine Fassade solle „modern“ sein, wird man erst erfahren, wenn er die ersten Lösungsansätze gesehen hat.

  • Es bleibt immer eine subjektive Einschätzung, wo die Probleme liegen, mit welchen Mitteln sie gelöst werden sollten und welche am wichtigsten sind. Jeder Beteiligte setzt andere Prioritäten.

  • Es gibt immer sehr unterschiedliche Ebenen, von denen aus ein Problem angegangen werden kann. Wenn etwa das Grundstück eigentlich zu klein ist: Sollte man trotzdem viel Mühe darauf verwenden, eine Lösung zu finden, auch wenn diese unbefriedigend bleiben muss — oder sollte man einen Standortwechsel vorschlagen oder die Grundstücksgrenzen überschreiten?

  • Design solutions: Es gibt unendlich viele Lösungen, man weiß nie, ob man alle bedacht hat und es nicht noch bessere gibt.

  • Es gibt keine ‚beste‘ und keine ‚richtige‘ Lösung, sondern nur ‚bessere‘ oder ‚schlechtere‘ oder inakzeptable Lösungen.

  • Es gibt keine objektiven Kriterien der Bewertung. Die Bauherren, Preisrichter oder Nutzer urteilen genauso subjektiv wie die Architekten bei ihren Lösungsvorschlägen. Leider stimmen die Kriterien beider selten überein.

  • Design process: Es gibt kein natürliches Ende, der Prozess wird letztlich aus Mangel an Zeit, Geld oder Geduld abgebrochen, obwohl die Lösung immer noch verbessert werden könnte.

  • Es gibt nicht den richtigen Weg, der garantiert zum Ziel führt. Es gibt immer viele Wege, aber keine Wegweiser.

  • Im Entwurfsprozess sind Problem und Lösung unlösbar miteinander verknüpft. Das Verständnis von beiden entwickelt sich parallel zum Fortschritt des Prozesses.

Soweit eine kurze Zusammenfassung der Besonderheiten des Entwurfsprozesses, mit denen Lawson seine Abkehr von technokratischen Planungsmodellen oder überhaupt von abstrakten Struktur- und Ablaufplänen begründet, wie sie in Abständen immer noch in der Literatur veröffentlicht werden, etwa von Heino Engel 200310 (Abb. 8). In der Nachfolge Lawsons, der von seiner Ausbildung her Architekt war, sind unter anderen der niederländische Designer Kees Dorst in seinem Buch Understanding Design von 2003/2006 oder der britische Architekt, Designer und Entwurfstheoretiker Nigel Cross in seiner letzten Veröffentlichung Design Thinking. Understanding how Designers think and work (2011) zu einer ähnlich differenzierten Betrachtung des Entwurfsprozesses gekommen und haben wesentlich zum Verständnis der Abläufe beigetragen.

3. Der Unterschied zwischen Entwurf und Planung

Trotzdem sind die Begrifflichkeiten und in der Folge auch die inhaltlichen Zusammenhänge bis heute nicht endgültig geklärt. Ganz deutlich wird das bei Horst Rittel, der in seinem schon zitierten Aufsatz Die Denkweisen von Planern und Entwerfern konsequent das „Planen und Entwerfen“ als Einheit abhandelt. Und Lawson, Dorst und Cross, die hauptsächlich über den Entwurfsprozess schreiben, benutzen weiterhin die theoretischen Grundlagen, die ehemals für den Planungsprozess postuliert wurden: Planung als Weg von einem Problem zu einer Lösung mit dem Ziel, die Differenz zwischen IST und SOLL zu eliminieren. Lawson spricht achtzig Seiten lang über „Problems and Solutions“11 und Kees Dorst thematisiert in den Überschriften seines 1. Kapitels ebenfalls „Design Problems“12 und „Design Solutions“13 und nennt ein Unterkapitel: „Design as Problem Solving“14. Dort schreibt er: „This model of design has worked tremendously well, although it has also been criticised. Like any model, it highlights some aspects of design while neglecting others. Yet, it seems that as long as the design goals are explicit, clear and stable, and a set of comparable solutions can be generated, design can be treated very much like problem solving.“15 Allerdings schreibt er im letzten Satz auch noch: „But not all of design is like that.“16 Aber er sagt nicht, worin der Unterschied besteht.

Der Unterschied ist, dass das Wesen der Planung in dem Versuch besteht, Probleme auf eine rationale, logische Art und Weise zu lösen. Und in diesem Sinne kann ein architektonischer Entwurf nicht die „Lösung eines Problems“ sein, weil dieser nicht durch rationale und logische Überlegungen allein zustande kommt (wie weiter oben ausführlich dargelegt). Außerdem haben viele Probleme, die einer rationalen Planung zugänglich sind, Ursachen, die man analysieren kann. Und kennt man dann die Ursachen, kennt man auch die Lösung. Ein Beispiel: das Problem „Fehlende Parkplätze in der Innenstadt“. Was können die Ursachen sein? Zu viele Autos oder zu wenig freie Flächen für Stellplätze. Warum gibt es zu viele Autos? Weil vielleicht der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) nicht funktioniert; oder weil er zu teuer ist; oder weil es keine Fahrradwege gibt; oder weil die Parkgebühren zu niedrig sind oder überhaupt das Einfahren in die Stadt nichts kostet etc. Und warum gibt es zu wenig freie Flächen für Stellplätze? Weil beispielsweise die Bauordnung keinen Nachweis für Stellplätze mehr fordert; oder weil die Stadt den Bau von Tiefgaragen ablehnt; oder zu wenig Parkhäuser baut; oder immer mehr Parkplätze in Grünflächen umgewandelt hat. Oder weil immer mehr Bürohochhäuser in der Innenstadt genehmigt werden etc.

Nur durch das Analysieren der Ursachen hat man aber gleichzeitig eine veritable Liste von Problemlösungen generiert:

  • ÖPNV ausbauen

  • Preise im ÖPNV senken

  • Fahrradwege bauen

  • Parkgebühren erhöhen

  • City-Maut einführen

  • Stellplatzpflicht wieder einführen

  • Tiefgaragen zulassen

  • mehr Parkhäuser bauen

  • die Umwandlung von Parkplätzen in Grünflächen rückgängig machen

  • keine Bürohochhäuser in der City mehr genehmigen

  • etc.

Dieses Phänomen meinen Rittel, Dorst und Lawson, wenn sie immer wieder betonen, dass in der Planung Problem und Lösung untrennbar miteinander verbunden sind.

Im Anschluss an die Analyse müssen daher nur noch Bewertungskriterien benannt werden, etwa welche Lösung am schnellsten geht, am einfachsten, am effektivsten, am kostengünstigsten ist etc., und eine Entscheidung getroffen werden, eventuell auch für mehrere Varianten gleichzeitig — und für die Planer ist die Aufgabe gelöst.

Nicht so für die Entwerfer. Der architektonische Entwurf lässt sich nicht allein aus der Analyse der Aufgabenstellung und der mit ihr verbundenen Probleme ableiten. Er lässt sich überhaupt nicht ableiten, er muss neu erzeugt werden. Es gibt kein IST (außer einem leeren Grundstück) und kein SOLL (außer einem verbalisierten Raumprogramm) und auch keinen vorgezeichneten Weg vom IST zum SOLL. Erforderlich ist also eine Idee, ein Konzept, eine Vision des zukünftigen Gebäudes. Aber die Entstehung von Ideen kann man nicht planen!

In Verkennung dieser Differenz wird das Entwerfen oft mit dem Lösen eines Puzzles verglichen: eine schier endlose Zahl von Einzelteilen muss so zusammengesetzt werden, dass jedes Teil genau am richtigen Platz sitzt und alle zusammen ein vollständiges Bild ergeben. Nur ist beim Puzzle das Bild schon auf dem Karton abgedruckt, beim Entwurf aber nicht. Ähnlich ist die Situation in der Forschung. Physikalische, chemische oder biologische Gegebenheiten und der strukturelle Aufbau der Materie und der Lebewesen existieren ja von Anbeginn, sie müssen von den Wissenschaftlern nicht neu erschaffen, sondern nur — was schwer genug ist — entdeckt oder entschlüsselt werden. Aber beim Entwerfen gibt es nichts zu entdecken, weil noch nichts da ist, weil Konzept und struktureller Aufbau von den Entwerfenden selbst erst noch erzeugt werden müssen. Ein origineller Entwurf, etwa Palladios Villa Rotonda oder Le Corbusiers Wallfahrtskirche in Ronchamps, ist etwas, das in dieser Form noch nie vorher existiert hat — es ist ein Schöpfungsakt, kein Planungsakt.

4. Planen, ohne zu entwerfen

Allerdings kann man auch Häuser projektieren, ohne sie in diesem Sinne zu entwerfen — und leider entstehen viele Gebäude auf diese Weise. Dazu wird die Bauaufgabe lediglich in eine Planungsaufgabe umgewandelt, die alle anfallenden Probleme auf rationale Weise zu lösen versucht. Erstes Problem: Wie kann die vorgeschriebene Baumasse auf dem Grundstück untergebracht werden? Lösung: die Restriktionen, etwa Abstandsflächen, Vorgaben des Bebauungsplans, Lage der Erschließung etc. werden im Lageplan eingetragen, verschiedene Anordnungen auf dem verbleibenden Baufeld ermittelt, Vor- und Nachteile gegeneinander abgewogen und schließlich die Lösung mit der größtmöglichen Südorientierung für Balkone gewählt. Zweites Problem: Wie sieht die Grundrissorganisation aus? Lösung: Zerlegung in viele kleinere Problem-Lösungs-Schritte, beispielsweise: gewünschte Anzahl der Wohneinheiten, Erschließung, Raumgrößen, funktionale Beziehungen. Übernahme von Standardgrundrissen plus Optimierung. Nebeneffekt: die Baukörperform ergibt sich ‚logisch‘ aus der optimierten Grundrisslösung und der notwendigen Anzahl der Geschosse plus Flachdach. Drittes Problem: Gestaltung der Fassade. Unterproblem: Lage und Größe der Fenster, also Außenwandfläche abzüglich normierter Brüstungshöhe, Sturzhöhe, seitlichen Pfeilern etc., bis der notwendige Lichteinfall von mindestens einem Achtel der Zimmerfläche erreicht ist. Weitere Unterprobleme: auskragende Balkone oder eingezogene Loggien, geschlossene oder offene Brüstungen, Fassadenoberflächen aus Mauerwerk, Beton, Holz; einschalig, zweischalig etc.

Alle diese Varianten oder Lösungen müssen weder mühsam gefunden noch neu entworfen werden, sondern sind bereits vorhanden und allen praktizierenden Architekten bekannt. Für das Zustandekommen der Lösung müssen nur noch — gemäß persönlicher Vorliebe oder aus Erfahrung oder mit Hilfe einer Kosten-Nutzen-Analyse — bestimmte Komponenten ausgewählt, Vor- und Nachteile gegeneinander abgewogen und schließlich eine Entscheidung getroffen werden. Sicherlich spielen auch die Wünsche des Bauherrn eine Rolle. Aber in diesen Prozess ist kein einziges kreatives Element eingeflossen — und trotzdem ist ein funktionierendes Gebäude entstanden.

Das passiert, wenn Planungsmethoden auf das Entwerfen angewendet werden.

5. Kritik der HOAI

Ganz offensichtlich lag (und liegt) auch der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) ein solches Architekturverständnis zugrunde. Man muss sich nur die Begrifflichkeit der ersten fünf Leistungsphasen genauer anschauen: Grundlagenermittlung (1) — Vorplanung (2) — Entwurfsplanung (3) — Genehmigungsplanung (4) — Ausführungsplanung (5). Die Arbeit der Architekten wird hier als Folge von Planungsakten aufgefasst, in deren Verlauf sich der Entwurf auf mysteriöse Art und Weise von selbst einstellt. Zwar taucht das Wort „Entwurf“ in der 3. Leistungsphase doch noch auf — und in der Koppelung von Entwurf und Planung in einem Wort wird schon die ganze irregeleitete Begrifflichkeit sichtbar –, aber da ist es bereits zu spät, das grundlegende Konzept, die eigentliche Entwurfsidee ist längst entwickelt und zwar in der vorangehenden Phase, die aber gerade nicht „Entwurf“ heißt, sondern „Vorplanung“, als handele es sich hier um eine Art ‚Vorspiel‘ für den ‚richtigen‘ Entwurf. Dementsprechend wird in den Erläuterungen der Anlage 11 in Klammern auch die Ergänzung „Projekt- und Planungsvorbereitung“ hinzugefügt.17 Aber auch hinter der „Entwurfsplanung“ steht in der gleichen Anlage in Klammern „System- und Integrationsplanung“18 und im weiteren Text ist vom „Entwurf“ nicht mehr die Rede, sondern nur noch vom „Durcharbeiten des Planungskonzepts“19.

Die Dominanz des Wortes „Planung“ spiegelt exakt die technokratische Grundhaltung der 60er-Jahre wieder, in der die kreative Seite des Architektenberufes weitgehend aus dem Bewusstsein verschwunden war und das Wort „Architektur“ mehr und mehr durch die neutrale Bezeichnung „Bauen“ ersetzt wurde. Interessant — und vielleicht auch entlarvend — ist immerhin, dass bis heute niemand an dieser Begrifflichkeit Anstoß genommen hat, auch nicht an der Gewichtung der „Vorplanung“ mit lediglich sieben Prozent des Gesamthonorars.

6. Aufbau und Ablauf des Entwurfsprozesses

Wenn also Entwerfen etwas anderes ist als Planen und daher die Analyse von Planungsprozessen für das Verständnis des Entwurfsprozesses nicht weiterhilft — wie könnte dann eine zutreffendere Beschreibung des Entwurfsprozesses aussehen?

Immerhin hatte schon Rittel in seinem Aufsatz Der Planungsprozess als iterativer Vorgang von einer „Mikrostruktur“ gesprochen, deren „Elementartätigkeiten“ die „Erzeugung von Varietät“ und die „Reduktion von Varietät“ seien20. Nachdem zunächst mehrere Lösungsmöglichkeiten entwickelt würden, müsse die entstandene Vielfalt „mit Hilfe eines Bewertungsfilters, der alle relevanten Aspekte der Problemlösung einschließt“21 wieder reduziert werden (Abb. 9 a). Über dieses einfache Modell hinaus beschrieb Rittel auch noch die Strategie der „mehrstufigen Alternativenbildung“22, die sich durch eine besonders hohe Varietätserzeugung auszeichnet. „Für jede Alternative werden die möglichen Folgealternativen ermittelt und so fort über mehrere Stufen. Durch eine ‚Batterie‘ von Bewertungsfiltern wird die Reduktion der gesamten Varietät gleichzeitig vorgenommen.“23 (Abb. 9 b).

Tatsächlich lässt sich der innerste Prozess des Entwerfens aber nicht auf zwei Schritte reduzieren, sondern er besteht, schaut man Architektinnen oder Architekten bei der Arbeit zu, aus mindestens vier Stufen (Abb. 10):

  1. Nachdenken

  2. Ideen entwickeln

  3. Idee fixieren

  4. Idee bewerten

Der erste Schritt ist die Phase des Nachdenkens und der Informationsverarbeitung: Worum geht es? Was soll gemacht werden? Was scheint schwierig zu werden etc.? Man blättert in der Aufgabenstellung, studiert das Raumprogramm, betrachtet die zur Verfügung gestellten Planunterlagen, vielleicht auch Fotos vom Grundstück und der Umgebung. Noch bleiben Stift und Skizzenrolle unberührt. Aber es tauchen bereits erste Ideen auf, vielleicht zum Städtebau, vielleicht zur Organisation des Raumprogramms, vielleicht zum Baukörper (2. Schritt). Man lässt sie solange vorüberziehen, bis eine Idee sozusagen ‚einrastet‘, als eventuell erfolgversprechender Lösungsansatz erscheint. Dann folgt zwingend der Griff zum Stift und zur Skizzenrolle, denn ohne Fixierung bleibt die Idee flüchtig und folgenlos — wie eine vorbeiziehende Wolke, deren Kontur sich im nächsten Moment schon wieder verschoben hat. Man beginnt also zu skizzieren (3. Schritt), versucht die Essenz des gerade Gedachten oder vor dem geistigen Auge Gesehenen zu erfassen. Diese Fixierung kann schnell gehen, manchmal aber auch tastend, suchend, in mehreren Anläufen. In jedem Fall erfolgt anschließend automatisch eine Bewertung des Ergebnisses. Dieser Bewertungsvorgang ist immer der notwendige 4. Schritt, der den Mikrozyklus abschließt. Die Urteile reichen von „gut“ (weiterverfolgen) über „gute Möglichkeit“ (aber noch Alternativen ausprobieren) oder „weiß nicht“ (aber aufheben) bis hin zu „geht gar nicht“. Im Endeffekt bleiben aber immer nur zwei Handlungsoptionen übrig: die Idee weiterverfolgen (A) oder sie aufgeben (B) und neu ansetzen. In beiden Fällen beginnt der Mikroprozess von vorn, nur ist jetzt, im Gegensatz zum Ausgangspunkt, bereits etwas auf dem Papier, das als Fixpunkt sowohl für die Entwicklung von Alternativen als auch für neues Nachdenken (wenn nicht so, wie dann?) dienen kann. Oder eine Idee aus der Phase 2 wird aufgegriffen, die vorher bereits verworfen worden war, jetzt aber auf einmal in einem neuen Licht erscheint.

Wollte man diese Vorgänge also — wie bei Rittel — nur unter zwei Aspekte (Varietät erzeugen und Varietät reduzieren) subsumieren, würden gerade die entscheidenden mentalen Prozesse verdeckt, die den Ablauf des Entwurfsprozesses tatsächlich steuern. Entwerfende sind keine Maschinen, die immer neue Varianten produzieren und diese anschließend nach einem programmierten Bewertungsalgorithmus verwerfen oder passieren lassen. Entwerfen ist Denken und in diesem Denken gibt es charakteristische Pausen, in denen Ideen vor dem geistigen Auge Revue passieren, die durchaus nicht alle eine neue Aktivität auslösen, sondern meist sofort wieder ausgemustert werden. Es werden immer viel mehr Bilder und Assoziationen erzeugt, als tatsächlich auf dem Papier erscheinen, sodass die Phase des Nachdenkens und Suchens deutlich von der Phase der konkreten Variantenerzeugung unterschieden werden muss. Vor allem aber muss die Fixierung der Ideen als eigenständige Phase separiert werden, als Filter einerseits und als Generator neuer Ideen andererseits, als Konkretisierung eines virtuellen oder visuellen Gespinstes, das überhaupt erst fassbar wird, wenn es auf dem Papier festgehalten wird. Dieses Sichtbarmachen ist keineswegs ein mechanisches Abzeichnen eines bereits vollständig im Geiste vorhandenen Bildes, sondern ein Ertasten oder Abtasten einer flüchtigen Vision, die sich während des Aufzeichnens sehr schnell als banal und reizlos erweisen kann, ohne dass der Entwerfer weiß, ob das an der Idee selbst liegt oder nur an seiner mangelnden Fähigkeit, das, was er gesehen hat, zeichnerisch zu erfassen. Letztlich zählt aber nur das, was auf dem Papier sichtbar ist, nur das kann bewertet werden und Ausgangspunkt für eine neue Idee oder Variante sein. Deshalb muss der Vorgang der Ideenfixierung zwingend als eigene Phase in den Entwurfsprozess aufgenommen werden. (Genaueres dazu im Kap. D.4. Ideenfänger).

Es gibt viele andere Modelle, darunter auch sehr einleuchtende wie etwa das populäre „Fünf-Stufen-Modell des kreativen Prozesses“24, das Lawson in How Designers Think beschreibt (Abb. 11). Das grundsätzliche Problem dieser Modelle liegt jedoch darin, dass sie mit ihren wenigen (zwei, drei, fünf oder zehn) Stufen oder Elementen immer versuchen, den Entwurfsprozess als Ganzes abzubilden, also Mikro- und Makroprozess nicht unterscheiden oder heillos miteinander vermengen, anstatt von einer inneren, quasi molekularen Mikrostruktur auszugehen, die sehr wohl durch wenige Schritte beschrieben werden kann (s. oben), die aber erst in der vieltausendfachen Wiederholung den Entwurfsprozess als Ganzes ergibt und dadurch eine Komplexität erreicht, die mit einfachen Schritten von A nach B oder mit Stufen von 1 bis 5 überhaupt nicht erfasst werden kann. Gänshirt spricht in dem Zusammenhang von „unzähligen kleinen und größeren ‚Kreisläufen des Entwerfens‘, aus denen sich der Entwurfsprozess zusammensetzt“25 (wenn diese auch bei ihm andere Bestandteile enthalten).

Dieser exponentielle Anstieg von Komplexität erfolgt auf mehreren Stufen:

  1. Plateaubildung. Wenn die Entwurfsarbeit produktiv verläuft, endet die vielfache Wiederholung des Mikroprozesses in der Regel in einer ersten Plateaubildung: ein Konzept wird als tragfähiger Ausgangspunkt für den nächsten Durchgang angesehen. Dieser fängt dann nicht mehr bei Null an, sondern erreicht im positiven Fall — durch viele neue Mikroprozesse — ein weiteres Plateau mit einer schon deutlich weiterentwickelten Entwurfsidee. Allerdings kann es im negativen Fall auch passieren, dass vom zweiten oder dritten Plateau aus kein Weg mehr weiterführt — dass zwar ein Endpunkt, aber keine akzeptable Lösung erreicht wird. Dann muss der oder die Entwerfende auf das darunterliegende Plateau zurückgehen, im schlimmsten Fall sogar zurück bis auf Null und einen ganz neuen Weg einschlagen.

  2. Überlagerung der Dimensionen. Mit der Abfolge von Plateaubildungen wird aber nur der — wenn auch schon höchst komplexe — Lösungsweg in einer architektonischen Dimension, etwa im funktionalen Aufbau des Gebäudes beschrieben. Es kommen aber noch alle anderen Dimensionen hinzu: die städtebauliche, die räumliche, die konstruktive, die formale etc., die einerseits ähnlich komplexe Entwurfszyklen durchlaufen müssen, andererseits aber nie getrennt voneinander entwickelt werden können, sondern unlösbar miteinander verzahnt oder ineinander verschränkt sind, sodass sie sich ständig gegenseitig beeinflussen.

  3. Überlagerung der Maßstabsebenen. Schließlich muss dieser parallel in allen Dimensionen ablaufende Prozess auch noch auf allen Maßstabsebenen stattfinden: auf der Ebene des Gesamtmaßstabs, des Objektmaßstabs, der Ebene der Ausführungsplanung wie auch auf der Detailebene. Oft springen Architekten bei der Bearbeitung auch von einer Ebene zur anderen, vom Städtebau zur Funktion, vom Gesamtmaßstab zum Detail und zurück, oder sie arbeiten parallel auf verschiedenen Ebenen, lösen Teilaspekte, die dann wieder Auswirkungen auf einer höheren Maßstabsebene haben.

  4. Überlagerung der Ablaufmuster. Durch die Überlagerung sowohl der Dimensionen wie auch der Maßstabsebenen entstehen übergeordnete Muster, es bilden sich Zyklen, Rückkopplungsschleifen, Spiral- und Zirkelprozesse heraus, im Gegenzug kommt es aber auch zu Brüchen, Kurzschlüssen, Abrissen und Sackgassen — zu Verläufen insgesamt also, die in ihrer Komplexität mit linearen Optimierungsprozessen oder einer schrittweisen und kontinuierlichen Annäherung an die Lösung nichts mehr gemein haben.

Die Abb. 12 (Ausschnitt eines Entwurfsverlaufs bis zu ersten Plateaubildungen) darf deshalb nicht als ein weiteres, in sich abgeschlossenes Entwurfsmodell missverstanden werden, sondern lediglich als unvollkommene und ausschnitthafte Visualisierung des exponentiellen Anstiegs von Komplexität, der zwangsläufig stattfindet, wenn der gleiche Mikroprozess von Nachdenken, Ideen entwickeln, Ideen fixieren und Ideen bewerten samt Rückkopplungen und Neuansätzen hundert- oder tausendfach wiederholt und auf alle architektonischen Dimensionen und auf alle Maßstabsebenen angewandt wird.

Vor allem zeigt die Abbildung, wie stark die Entwerfenden selbst in den Prozess involviert sind, da in jedem einzelnen Mikroprozess immer auch eine Entscheidung enthalten ist. Und es zeigt, wie schwer es ist, den Überblick über alle kleinen und großen Entscheidungen zu behalten. Kees Dorst schreibt dazu: „In this process, it is really hard to keep track of what you are doing. Every designer knows the moments of complete disorientation while leafing through his piles of sketches (‚What was the reason for this?‘). It would be nice if you could alleviate the complexity of a design challange by splitting up the problem into smaller parts. Unfortunately, you cannot usually do that: design problems have too many internal dependencies. Designers are experts in weaving extremely complicated webs of decisions.“26

7. Entwerfen in der Praxis

Kein Computer könnte ein solches „kompliziertes Gewebe von Entscheidungen“ knüpfen. (Zumindest wird man noch einige Jahrzehnte warten müssen). Aber auch die genialsten Architektinnen oder Architekten wären überfordert, wenn sie mit jedem Entwurf dieses weitverzweigte Labyrinth erneut und vollständig durchlaufen, wieder ganz von Null anfangen müssten — vor allem im Alltagsgeschäft, das durch viel zu kurze Abgabetermine geprägt ist. Viele Festlegungen und Entscheidungen in der Praxis laufen deshalb nach automatisierten Prozessen ab, die bereits auf der ‚Festplatte‘ der Entwerfenden gespeichert sind — aus der Routine und der täglichen Übung gewonnene Abläufe, die sich bewährt haben und ganze Bündel von Entscheidungssträngen von vornherein aus dem Entwurfsprozess ausblenden. Je länger Architekten ‚im Geschäft‘ sind, desto größer wird der Anteil dieser fest einprogrammierten Lösungsmuster, desto größer aber auch die Schwierigkeit, noch einmal ganz neue Wege zu gehen und nicht in Routine zu erstarren. Für Einige ist die Phase des Experimentierens allerdings sogar schon mit dem Abschluss der Ausbildung und dem Speichern der dort erlernten Programminhalte zu Ende.

Tatsächlich ist das Architekturstudium in weiten Teilen mit dem Prozess des Gehen- oder Sprechenlernens vergleichbar, bei dem komplizierteste Bewegungsabläufe und feinste grammatikalische Verästelungen so lange mühsam und immer wieder aufs Neue eingeübt werden müssen, bis sie schließlich als feste Programmblöcke im Gehirn abgespeichert sind und als automatisierte Prozesse das Denken für andere Aufgaben freistellen. Analog kann man das Architekturstudium als Aufbau und Verankerung solcher festen Programmblöcke beschreiben. Die gesamte Entwurfslehre besteht aus Beispielen von Fest-Verknüpfungen: Erschließungssysteme (Spänner, Gang, Split-Level etc.); Wohnungsgrundrisse, aber auch Grundrisstypologien aller anderen Bauaufgaben (Verwaltung, Bildung und Erziehung, Kultur, Gewerbe, Handel, Sakralbau etc., vgl. Ernst Neufert, Bauentwurfslehre); Gebäudetypologien (Flachbau bis Hochhaus; Zeile, Block, Solitär; Stadthaus, Landhaus, Hofhaus etc.) — insgesamt ein ganzer, Architekturbibliotheken füllender Kosmos bereits gebauter Lösungen (sodass man sich fragen kann, ob etwa das millionenfach reproduzierte Einfamilienhaus tatsächlich immer wieder neu entworfen werden muss). Das gleiche gilt für die Baukonstruktionslehre: auch hier werden feste Verknüpfungen von Materialien, Bauelementen, Bauteilen zu funktionierenden Wand-, Dach-, Decken- und Fassadenkonstruktionen als Standarddetails gelehrt, die dann nicht mehr jeweils neu entworfen werden müssen.

Vor allem aber werden auch formale und ästhetische Lösungsmuster für komplette Bauaufgaben vermittelt, welche die Studierenden als Ganzes zum Vorbild nehmen können oder sollen: zum einen der gesamte Kanon der Architekturgeschichte mit all den Ikonen und Spitzenleistungen vergangener Zeiten, zum anderen die in den Zeitschriften oder im Netz präsenten Beispiele aktueller Trends, Moden oder Stile, deren Vokabular und Grammatik relativ leicht erlernbar ist und von den Studierenden nach einiger Übung problemlos adaptiert werden kann. Das Kennenlernen und Anwenden solcher Lösungsmuster, aber auch die kritische Auseinandersetzung mit ihnen, ist einer der notwendigen Inhalte des Architekturstudiums. Am Ende dieses Studiums sollte der oder die Studierende dann zumindest wissen, wie man es macht. Spätestens danach beginnt aber eine zweite, wesentlich mühevollere Phase: herauszufinden, wie man es selbst machen würde. Und dazu muss man wieder zurück zum Eingang des Labyrinths.

8. Haltung

Aus einer Vielzahl von Expeditionen in dieses Labyrinth, aus dem immer besseren Kennenlernen und Wiedererkennen der charakteristischen Knotenpunke und Entscheidungsmöglichkeiten, aus dem Erkunden sowohl der einen wie auch aller anderen Abzweigungen und dem daraus resultierenden Wissen, wohin die einzelnen Wege führen und an welchen Stellen man in der Regel wieder herauskommt — aus den immer neuen Lernprozessen und dem immer neuen Abwägen von Handlungsoptionen im Umgang mit Entwurfsaufgaben kristallisiert sich allmählich eine eigenständige Haltung zur Architektur heraus: eine aktive, bewusste, persönliche Entscheidung für eine bestimmte Herangehensweise, wohl wissend, dass es viele andere Wege gibt, eine Aufgabe zu lösen, die aber nicht dem eigenen Weg entsprechen.

Mit jedem Entwurf festigt sich der Stellenwert, den man persönlich den einzelnen Komponenten Nutzung, Konstruktion, Material, Gestalt und Kontext einräumt: ob beispielsweise eher die Nutzung und die Nutzerbedürfnisse im Vordergrund stehen und die Leitlinie des Handelns bilden oder ob der Ausgangspunkt eher die klare und saubere Konstruktion ist und zusätzlich ein starkes, fast sinnliches Verhältnis zu bestimmten Materialien bis in die feinsten Detaillierungen hinein; ob mehr das autonome Kunstwerk im Zentrum der Anstrengungen steht oder immer der Kontext Ausgangspunkt und Auslöser der Entwurfsidee bleibt — oder ob es einen bestimmten, charakteristischen Mix aus diesen und noch anderen Komponenten gibt.

Es sind diese Haltungen, die inneren Einstellungen zu dem, was Architektur sein sollte, was sie leisten sollte, wie sie beschaffen sein sollte und wem sie dienen sollte — letztlich also die im Laufe der Entwurfspraxis gewachsenen (aber auch durch die eigene Persönlichkeit bestimmten) Wertesysteme, die schließlich zum persönlichen Markenzeichen werden und sich — wiederum als ‚Haltung‘ — in der jeweiligen Architektur widerspiegeln und ihr die unverwechselbare Prägung geben.


  1. Rittel 1992, S. 39 ↩︎

  2. Ebenda ↩︎

  3. Lawson 2000, S. 32 ↩︎

  4. Rittel 1992, S. 21 ↩︎

  5. Ebenda, S. 20 ↩︎

  6. Gänshirt, Werkzeuge für Ideen, 2007, S. 51 ↩︎

  7. Rittel 1992, S. 135 ↩︎

  8. Joedicke, Jürgen. Angewandte Entwurfsmethodik für Architekten. Stuttgart, Krämer 1976, S. 15 ↩︎

  9. Lawson 2000, S. 121 ff. ↩︎

  10. Gänshirt, Werkzeuge für Ideen, 2007, S. 69 ↩︎

  11. Lawson 2000, Teil 2, S. 51-131 ↩︎

  12. Dorst 2006, S. 22-25 ↩︎

  13. Ebenda, S. 28-32 ↩︎

  14. Ebenda, S. 15 ↩︎

  15. Ebenda ↩︎

  16. Ebenda ↩︎

  17. Honorarordnung für Architekten und Ingenieure – HOAI. Bundesanzeiger Verlagsgesellschaft mbH, Köln 2009, S. 123 ↩︎

  18. Ebenda ↩︎

  19. Ebenda ↩︎

  20. Rittel 1992, S. 77/78 ↩︎

  21. Ebenda, S. 79 ↩︎

  22. Ebenda, S. 80 ↩︎

  23. Ebenda ↩︎

  24. Lawson 2000, S. 152 ↩︎

  25. Gänshirt, Werkzeuge für Ideen, 2007, S. 80 ↩︎

  26. Dorst 2006, S. 47 ↩︎